Wein der Woche: Château Pesquié „Edition 1912m“ 2016

Wein der Woche

Passt zu: Lamm mit vielen Kräutern, Steaks sowieso, Ratatouille ist mein Favorit, Brie kann eine Überraschung sein

Wann: Besuch am Wochenende

Wo kaufen: gut sortierter Weinhändler, Online

Schmeckt: teurer als er wirklich ist, schmeckt jedem

Lieblingswein, geht auch einfach mal so, vielseitig zum Essen

Château Pesquié „Édition 1912m“, Ventoux 2016

Côte du Rhône
70% Grenache, 30% Syrah
14,5% Vol
Cool, Viel Wein fürs Geld, Samstag Abend

Château Pesquié ihat sich in den letzten Jahren zu einem der bedeutendsten Erzeuger im Ventoux entwickelt. Es begann alles in den 1970er Jahren, als die erste Generation ein altes, verfallenes Weingut übernahm und nach und nach aufbaute. Die ersten 20 Jahre wurden die erwirtschafteten Trauben an eine Genossenschaft abgegeben bis 1990 der erste eigene Jahrgang auf den Markt kam. Den Schwerpunkt legt die Familie Chaudière klar auf Rote, es gibt allerdings auch weiße Rebsorten.
Das Weingut liegt im Anbaugebiet Ventoux, das seinen Namen vom gleichnamigen Berg hat den man vor allem mit der Tour de France verbindet. Die Lage zwischen Mittelmeer und Gebirge erzeugt ein besonderes Klima, das hervorragende Trauben hervorbringt. Sie reifen voll aus, behalten aber immer eine gewisse Frische. Die erzeugten Weine haben so immer vollreif mit der typischen Fruchtfülle und Würze, aber nie überladen und marmeladig sondern mit ihrer eigenen Frische ausgestattet. Dadurch sind sie wunderbar zugänglich und trinkbar.

Die „Édition 1912m“ ist im Prinzip eine feinere Version des roten Basisweines „Les Terrasses“. Nach Lese per Hand und sorgfältiger Selektion, wurden die entrappten (also von ihren Stielen getrennten) Trauben 15 Tage lang vergoren. Anschließend reifte der Wein im Edelstahltank um besonders die Fruchtaromen zu betonen und nicht mit Holz zu überlagern.
Das Etikett zeigt das Profil des namensgebenden Mont Ventoux (Höhe 1912m) und ist in schlichtem schwarz-weiß gehalten.

Im Glas geht der Wein direkt nach vorne. Schon beim Einschenken riecht man ihn: Waldbeeren, Kräuter, Kirschen, Zwetschgen. Je länger er steht, desto intensiver wird es. Und im Mund hält er dieses Versprechen! Viel Beeren- und Kirschfrucht, samtig weich mit wenig Pelz, frischer Säure und viel Körper setzt er sich am Gaumen fest. Zurück bleibt ein Gefühl wie nach Kirschsafttrinken. Nur besser!

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