Auf der Suche nach dem Besten Geschmack: Pastrami von Katz’s

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In der Lower East Side befindest sich eine Ikone der amerikanischen Delis. Seit 1888 werden hier feinste Fleischwaren serviert, unzählige Fotos von Berühmtheiten zieren die Wände und so ziemlich jeder New York Besucher war hier. Eine wahre Institution also.

Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen bei meinem ersten Trip in diese Stadt. Und um ehrlich zu sein, war das auf meiner Top 3 Liste der Sehenswürdigkeiten die ich unbedingt mitnehmen wollte, neben dem Momofuku und dem Empire State Building. Der Grund dafür befindet sich zwischen zwei Scheiben Roggenbrot: feinstes Pastrami mit ordentlich Senf. Diese saftige Portion Fleisch gilt als das beste Pastrami der Welt. 30 Tage lang wird es gepökelt und anschließend im Smoker gegart.

Als wir den Laden an der 205 East Houston Street betreten ist nicht viel los. Es ist bereits später Nachmittag und nur vereinzelte Gäste sitzen an den Tischen. Ich bin ziemlich aufgeregt und weiß gar nicht wohin zuerst. Zum Glück übernimmt das die resolute Dame am Empfang für mich, drückt uns einen Zettel in die Hand, erklärt uns etwas mit breitem Slang das wir nicht verstehen und deutet auf den gigantischen Glastresen hinter dem sich Würste, Schinken und Fleischberge stapeln.

Das Sandwich

Wir stellen uns also an einer Servicestation an. Als wir dran sind bestellen wir endlich den Klassiker, Katz’s Pastrami Hot Sandwich. Der Mann hinterm Tresen spießt mit einer Fleischgabel ein Stück Pastrami auf, knallt es aufs Schneidebrett und beginnt mit seinem Messer das Fleisch in einer Geschwindigkeit runterzuschneiden, dass ich Angst um seine Finger bekomme.

Zwei dünne Scheibchen Roggenbrot werden mit Senf bestrichen, dazwischen kommt der Berg Fleisch. Auf meinem Tablett liegen nun neben diesem „Sandwich“ noch zwei Gürkchen. Wir suchen uns einen Tisch an der Wand. Es gibt wohl auch die Möglichkeit sich von einem Kellner bedienen zu lassen, haben wir irgendwie nicht mitbekommen.

Es ist unmöglich das Sandwich ohne Besteck zu essen.

Die zweite Hälfte habe ich mir einpacken lassen und auch kalt war es richtig gut. Es ist wirklich so gut wie alle immer erzählen.

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