Alkoholfrei: Basilikum Limonade

Alkoholfrei: Basilikumlimonaden

Voll im Trend

 

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Gefühlt drängen jeden Monat neue Marken mit alkoholfreien Limonaden auf den Markt. Da die Nachfrage stetig wächst wird das so bald auch nicht aufhören. Lange vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen man nur die Wahl hatte zwischen Zitronen und Orangenlimo. Kräuterlimonaden gibt es zwar schon relativ lange, vor allem in Österreich, aber Limonaden die nur nach einem Kraut schmecken sind ziemlich neu.
Mit verantwortlich für diesen Trend sind in erster Linie Barkeeper, die sich für neue Rezepte in der Küche bedienen um Rezepte abzuwandeln oder gar neu zu erfinden. So werden Drinks mittlerweile mit Marmeladen, Chilis, Speck, Fett und eben auch verschiedenen Kräutern gemixt.

Ein moderner Klassiker

Den großen Wurf landete ein Barkeeper aus Hamburg: Jörg Meyer von der Bar Le Lion mit seinem Gin Basil Smash. Ein Smash ist ursprünglich ein Drink aus einer Spirituose mit Zucker, Zitronensaft und Minze. Meyer tauschte die Minze mit Basilikum aus und erschuf einen modernen Klassiker den man mittlerweile in den besten Bars weltweit bekommt. Der Erfolg dieses Drinks hat mehrere Gründe.
Zum einen ist er anders als alles vorherige. Basilikum kannten die meisten vorher nur von Tomate-Mozzarella oder von der Pizza. Der Überraschungseffekt ist enorm. Zweitens schmeckt es richtig gut. Die Wacholderaromen des Gins, die frische des Zitronensaftes und die leicht scharfe ätherische Würze des Basilkums sind eine geniale Kombination. Und drittens sieht der Drink einfach klasse aus. Ein richtig zubereiteter Gin Basil Smash ist von strahlender hellgrüner Farbe, wer kann da schon widerstehen?

Bombenidee

In der Basis ist der Drink nichts anderes als eine Limonade, aber mit Basilikum und Gin. Da liegt es nahe in auch in einer alkoholfreien Variante zu mixen. Das Produkt dann in Flaschen zu füllen und zu vermarkten ist nur der nächste logische Schritt. Auf die Idee kam nicht nur ein, sondern gleich zwei schlaue Köpfe. Einer in München und einer in Hamburg. Die Ideenfindung war bei beiden ziemlich ähnlich (in einer Bar). Die beiden Produkte ähneln sich sehr, sind im Detail aber doch sehr verschieden.

 

Hamburg oder München

Die Hamburger Variante „The Basil“ von Soda Libre ist eine zitronigfrische Variante während der „Balis“ aus München noch etwas Ingwer hinzugefügt wird was ihr etwas mehr Würze verleiht.
Farblich ist „The Basil“ quietschgrün, bei „Balis“ ist der Grünton etwas dumpfer und das Getränk ist auch deutlich trüber.
Geschmacklich sind beide top, aber eben unterschiedlich. „The Basil“ ist pur frischer und „limonadiger“, „Balis“ ist intensiver und eignet sich besser als Filler für Mixgetränke.

Und was mache ich jetzt damit?

Beide Limonaden sind eine echte Bereicherung für jeden ambitionierten Heimbartender. Sie lassen euch im Handumdrehen einen leckeren Basilikumdrink mixen ohne haufenweise Blätter zu zupfen, zu shaken oder pürieren zu müssen.

„The Basil“ schmeckt toll mit Gin als schneller und einfacher Gin Basil Smash. Richtig lecker wird es mit dem Weißbrand von The Birds. Wer es leichter mag, mixt die Limo mit Prosecco oder Sekt auf Eis für eine frischwürzige Spritzvariante. Schaut mal auf deren Seite vorbei für weitere Drink-Ideen.

Balis finde ich pur aus der Flasche etwas anstrengend, auf Eis ist es deutlich besser. Perfekt ist es als Mixer für Drinks. Natürlich gehen Gin und Wodka, spannend wird es mit dunklem Rum oder Grappa. Schaut auch mal auf deren Seite vorbei für weitere Drink-Inspirationen.

 

Foodpairing

Prinzipiell schmecken die Limos zu allem, wo man auch Basilikum als Würze benutzen würden. Natürlich ist das Tomate-Mozzarella, Pasta und Pizz. Die Basilikumlimonaden passen aber auch großartig zu Chicken Tikka Masala und Pad Thai. Am besten aber sind sie pur auf Eis in der Mittagspause und als Drink mit Gin zum Feierabend.

Cheers!

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